Erster Konferenztag: Montag, 22. Februar 2010

9:00 Empfang mit Kaffee und Tee und Ausgabe der Konferenzunterlagen

9:30 Eröffnung des ersten Konferenztages durch den Vorsitzenden

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Wellisch
Vorsitzender des Vorstands, Arbeitsgemeinschaft Zeitwertkonten e.V., Institut für internationales Finanz- und Steuerwesen
Universität Hamburg

Zeitwertkonten auf dem Prüfstand

9:40 Quo vadis Zeitwertkonten – Von Flexi I zu Flexi II

  • Neuerungen von Flexi II
  • Gesamtsituation des Marktes
  • Zukunft von Zeitwertkonten

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Wellisch
Vorsitzender des Vorstands, Arbeitsgemeinschaft Zeitwertkonten e.V., Institut für internationales Finanz- und Steuerwesen
Universität Hamburg

10:20 Modelle für eine lebenslaufbezogene Arbeitszeitpolitik – Gewerkschaftliche Zielvorstellungen und Grundsätze

  • Familienauszeit auch für Männer
  • Flexible Übergänge in die Rente – Eine Alternative zur klassischen Altersteilzeit
  • Der Zeitflexrechner – eine konkrete Entscheidungs- und Modellierungshilfe für Anwender

Jörg Wiedemuth
Bereichsleiter, Tarifpolitische Grundsatzfragen
ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Axel H. Kleinlein
Geschäftsführer
math concepts

11:00 Kaffeepause mit Networking-Gelegenheiten

11:30 Keine Zeit für die Auszeit? Langzeitkonten als Instrument der lebenslauforientierten Arbeitszeitgestaltung

  • Begriffsdefinition
  • Welche Chancen bieten Langzeitkonten für die lebenslauforientierte Arbeitszeitgestaltung?
  • In welchem Ausmaß werden diese Möglichkeiten in der Praxis realisiert?
  • Welche Barrieren und Handlungsfelder sind zu erkennen?
  • Ergebnisse aus Unternehmens- und Mitarbeiterbefragungen

Dr. Philip Wotschack
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Flexi II: Neue Rahmenbedingungen – Neue Regeln

12:10 Lohn-/einkommensteuerliche Behandlung von Zeitwertkonten

  • Einführung in die lohn/einkommensteuerliche Behandlung von ZWK
  • Das BMF-Schreiben zu Zeitwertkonten
    • Allgemeines und Aufbau des Zeitwertkontos
    • Zeitwertkontengarantie vers. Wertguthabengarantie
    • Begünstigter Personenkreis
    • Übergangsregelungen
  • Zeitwertkonten, Flexi- und Gleitzeitkonten, Altersteilzeit
    • Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Ausblick

Christine Harder-Buschner
Regierungsdirektorin
Bundesministerium für Finanzen

12:50 Mittagessen mit Networking-Gelegenheiten

14:00 Portabilität und sozialversicherungsrechtliche Sicherheit bei der Einführung und Prüfung von Wertguthaben

  • Übertragung von Wertguthaben auf die Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Abgrenzung von sonstigen flexiblen Arbeitszeitregelungen zu Wertguthabenvereinbarungen
  • Wertguthabenvereinbarungen bei geringfügigen Bechäftigungen
  • Prüfung der Insolvenzsicherung im Rahmen der Arbeitgeberprüfungen

Ulrich Grintsch
Leiter des Bereichs Versicherung
Deutsche Rentenversicherung Bund

Zeitwertkonten in der betrieblichen Praxis

14:40 Das Langzeitkonto als personalpolitisches Instrument in der Industrie

  • Einführung von Langzeitkonten als Teilelement der Investitionssicherungsvereinbarung 2006 der Ford-Werke GmbH
  • Gesetzlicher/Tariflicher Rahmen – Abkehr von der betrieblichen Tradition der Vorruhestandsregelungen
  • Die flexible Entnahme von Wertguthaben aus den Langzeitkonten
  • Mitarbeiterkommunikation und betriebliche Akzeptanz der neuen Form der Arbeitszeitflexibilisierung
  • Auswirkungen der Finanzkrise auf das Langzeitkontenmodell?
  • Praktisch bedeutsame Rechtsprobleme im Zusammenhang mit Langzeitkonten
  • Insolvenzsicherung der Wertguthaben unter Berücksichtigung der Änderungen des SGB IV ("Flexi II")

Dirk Lunken
Leiter Human Resources
Ford-Werke GmbH

15:20 Arbeitsrechtliche Fragestellungen rund um das Langzeitkonto

  • Der neue Wertguthabenbegriff und seine Bedeutung für die Praxis
  • Abgrenzung von Langzeit-, Kurzzeit- und Gleitzeitkonten
  • Einführung eines Langzeitkontos: Tarifvertrag, Arbeitsvertrag und betriebliche Mitbestimmung
  • Verwendung von Wertguthaben: Vorgaben des Gesetzgebers und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Portabilität von Wertguthaben und Übertragungsvereinbarungen

Dr. Barbara Reinhard
Rechtsanwältin
BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

15:45 Kaffeepause mit Networking-Gelegenheiten

16:15 Das Zeitwertmodell der Software AG nach Flexi II

  • Software AG – Daten, Fakten
  • Arbeitszeitkonzept und die 4 Säulen
    • Gleitzeitkonto, Zusatz
    • Zeitbudget, Langzeitkonto, Zeitwertpapier
  • Anpassungen und Optimierungen nach dem Flexi II
  • Prozesse und Erfahrungen unter Kosten-Nutzen Aspekten

Rainer Fritsch
Global Head of Compensation & Benefits and HR Controlling
Software AG

16:55 Flexible Arbeitszeitmodelle im Ausland

  • Was für Modelle gibt es?
  • Verbreitung / Vor- und Nachteile
  • Ähnlichkeiten / Unterschiede zu Deutschland
  • Vergleich mit Langzeitkonten und Altersteilzeit

Hartmut Moormann
Senior Manager, Aktuar (DAV), Human Capital
Deloitte Consulting GmbH

17:35 Lebensarbeitszeitkonten – Das Modell der Deutschen Edelstahlwerke GmbH

  • Zuflussregelungen und Einzahlungsformen
  • Auswirkungen der Lebensarbeitszeitkonten auf die Planung der Arbeitsweisen
  • Das Lebensarbeitszeitkonto als Antwort auf den demographischen Wandel
  • Die betriebliche Akzeptanz des Lebensarbeitszeitkontos
  • Die Insolvenzsicherung des Lebensarbeitszeitkontos, Auswirkungen der Flexi II-Gesetzgebung auf die bestehende Regelung

Dirk Ishorst
Leiter Personalwesen Witten
Deutsche Edelstahlwerke GmbH

18:15 Abschließende Worte des Vorsitzenden und Ende des ersten Konferenztages