Interaktiver Workshoptag: Mittwoch, 24. Februar 2010

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  • Workshop A: Demografiebewusste Personalarbeit: Neue Ansätze und Handlungsfelder der Arbeitszeitgestaltung und betrieblichen Weiterbildung
  • Workshop B: Konkrete Nutzungsbeispiele von Zeitwertkonten mit individualisierten Berechnungen
  • Workshop C: Lohn-/einkommensteuerliche Behandlung von Zeitwertkonten
  • Workshop D: Kapitalanlagemodelle für Zeitwertkonten


09:00 - 12:30 Workshop A: Demografiebewusste Personalarbeit: Neue Ansätze und Handlungsfelder der Arbeitszeitgestaltung und betrieblichen Weiterbildung

Ansätze der lebenslauforientierten Arbeitszeitgestaltung und des lebenslangen Lernens bilden zentrale Bausteine einer demografiebewussten Personalarbeit. Im Workshop werden auf Basis von Fallbeispielen und Ergebnissen aus Unternehmens- und Mitarbeiterbefragungen die wichtigsten Anforderungen und Handlungsfelder einer solchen Personalarbeit herausgearbeitet. Im Mittelpunkt des interaktiven Teils stehen Erfahrungen aus der eigenen Unternehmenspraxis. Zusammen mit den Teilnehmern werden Erfahrungen, mögliche Schwierigkeiten und innovative Lösungen einer demografiebewussten Arbeitszeit- und Qualifizierungspolitik entwickelt.

  • Demografiebewusste Personalarbeit - Begriff und Elemente
  • Arbeitszeitgestaltung und Weiterbildung - mögliche Verbindungen
  • Erfahrungen in der Praxis - aus Sicht von Unternehmen und Mitarbeitern
  • Anforderungen, Schwierigkeiten, Handlungsfelder, Lösungen

Dr. Philip Wotschack
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt

Franziska Scheier
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt

09:00 - 12:30 Workshop B: Konkrete Nutzungsbeispiele von Zeitwertkonten mit individualisierten Berechnungen

Je nach konkreter tarifvertraglicher Ausgestaltung bzw. Ausgestaltung der Betriebsvereinbarungen haben Arbeitnehmer verschiedene Möglichkeiten der individuellen Nutzung der Zeitwertkonten. Neben einem flexiblen Übergang in die Rente durch ein früheres Ende der aktiven Beschäftigungsphase bestehen durch Teilzeitarbeitsvarianten oder Koppelung mit der Altersteilzeit weitere Gestaltungsmöglichkeiten mittels des Zeitwertkontos. Auch ein "Sabbatical", ein zeitlich befristeter Ausstieg, eine zeitlich befristete Teilzeit oder Qualifizierungsmaßnahmen können durch ein Zeitwertkonto ermöglicht werden. Je nach konkretem Modell und der einzelnen Kostenbelastung aus dem Angebot des Finanzdienstleisters sind diese Anwendung mehr oder weniger attraktiv. Mit Hilfe eines Rechentools werden verschiedene Anwendungsvarianten von Zeitwertkonten vorgestellt und in Abhängigkeit von einer konkreten Umsetzung analysiert.

  • Anwendungsvarianten eine Zeitwertkontos zur Gestaltung eines flexiblen Rentenbeginns, eines "Sabbaticals" oder einer Qualifizierungsmaßnahme
  • Individuelle Berechnung der Eckwerte derartiger Varianten mit Hilfe des "Zeitflexrechners"
  • Diskussion der für den Erfolg eines Modells relevanten Individuellen Parameter
  • Diskussion der für den Erfolg eines Modells relevanten Parameter der Umsetzung beim Finanzdienstleister

Alexander H. Kleinlein
Geschäftsführer
math concepts

13:30 - 17:00 Workshop C: Lohn-/einkommensteuerliche Behandlung von Zeitwertkonten

Die lohn-/einkommensteuerliche Behandlung sowie die Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung gehören zu den wesentlichen Herausforderungen einer rechtssicheren Umsetzung von Zeitwertkonten. Im Workshop soll insbesondere auf die Inhalte und Auswirkungen des BMF-Schreibens vom 17. Juni 2009 auf bestehende sowie neu einzurichtende Wertkontenmodelle eingegangen werden. Inhalte werden unter anderem sein:

  • Allgemeines und Aufbau des Zeitwertkontos
  • Zeitwertkontengarantie vers. Wertguthabengarantie
  • Begünstigter Personenkreis
  • Übergangsregelungen

Walter Niermann
Oberregierungsrat
Finanzministerium NRW

13:30 - 17:00 Workshop D: Kapitalanlagemodelle für Zeitwertkonten

Mit den Bestimmungen zur Anlagerestriktion und zum Kapitalerhalt hat der Gesetzgeber hohe Hürden hinsichtlich der Kapitalanlage errichtet. Vor allem in Bezug auf bestehende Fondslösungen sind erhebliche Anpassungen an die neue Gesetzeslage erforderlich. Im Workshop soll aufgezeigt werden, welche Lösungen die geforderte Sicherheit gewährleisten, zugleich jedoch eine attraktive Performance ermöglichen. Themen werden unter anderem sein:

  • Anforderungen an die Kapitalanlage im Rahmen von Zeitwertkonten
  • Anlagerestriktion und Kapitalerhalt: Welche Lösungen bietet der Markt?
  • Performance der Kapitalanlage: Was ist nach Flexi II möglich?

Christian Remke
Mitglied der Geschäftsführung
Metzler Asset Management GmbH
Vorsitzender des Fachausschusses Kapitalanlage
Arbeitsgemeinschaft Zeitwertkonten e.V.

Nikolaus Schmidt Narischkin
Geschäftsführer, DB Advisory Mitglied des Vorstands
Arbeitsgemeinschaft Zeitwertkonten e.V.